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| Standortwahl | Wie viele Produktionsstätten sollen errichtet werden und wo soll das geschehen? |
| Master Planning | Wie soll auf saisonale (dynamische) Nachfrageentwicklungen für die Produkte reagiert werden? Welche zeitliche Verteilung der Produktion? Welche räumliche Verteilung der Produktion auf verschiedene Werke? Welche Lieferanten mit welchen Mengen? |
| Sicherheitsbestände | Da die Nachfrage unsicher ist und die Abläufe der Wertschöpfungsprozesse zufälligen Einflüssen unterliegen: In welchen Knoten des logistischen Netzwerkes sollen Sicherheitsbestände gehalten werden? |
| Losgrößen | Wie soll auf die Existenz von Rüstzeiten reagiert werden? Viele kleine Lose haben hohe Rüstzeitverluste zur Folge. Ein großes Los führt zu hohen Lagerbeständen. |
| Terminplanung | Wie sollen Aufträge auf zur Bearbeitung in der Produktion eingeplant werden? Welche Starttermine? Welche Reihenfolge an einer Maschine? |
Advanced Planning Systeme (APS) sind Softwaresysteme, die den Planer mit Hilfe von modellgestützten Ansätzen (Methoden des Operations Research) bei der Lösung von Planungsproblemen im Bereichen der Produktion und der Logistik, vor allem im Supply Chain Management, unterstützen.
APS grenzen sich von der transaktionsorientierten PPS- bzw. ERP-Systemen dadurch ab, daß sie auf der Grundlage von mathematischen Optimierungsmodellen, z.B. Modellen der linearen Optimierung, aufgrund von aktuellen Planungsdaten konkrete Pläne erzeugen. Dabei wird angestrebt, alle geltenden Restriktionen (constraints) einzuhalten, also zulässige bzw. machbare Pläne zu erzeugen.
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Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 08.05.2005.